#1

Edelstahl

in Edelstahlschmuck 09.06.2011 19:23
von Christiane | 1.744 Beiträge

Ich habe mal etwas gestöbert und einiges zum Edelstahl gefunden.
Da ich mit Sicherheit nicht alles gefunden habe, könnt Ihr noch fehlende Sachen hier rein schreiben.

Edelstahl
Edelstahl (nach DIN EN 10020) ist eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad, zum Beispiel Stähle, deren Schwefel - und Phosphorgehalt (sog. Eisenbegleiter) 0,025 % nicht übersteigt. Häufig sind danach weitere Wärmebehandlungen (z. B. Vergüten) vorgesehen. Die alleinige Begriffsdefinition, ein Edelstahl sei ein „chemisch besonders reiner“, „rostfreier“ oder „nicht rostender“ Stahl, ist ungenau bzw. falsch. Ein Edelstahl muss nicht zwangsläufig den Anforderungen eines nicht rostenden Stahls entsprechen. Trotzdem werden im Alltag häufig nur rostfreie Stähle als Edelstähle bezeichnet. Ebenso muss ein rostfreier Stahl nicht unbedingt auch ein Edelstahl sein. Der Legierungsbestandteil-Anteil der verschiedenen Sorten Edelstahl (niedrig- oder hochlegiert) ist jedoch genauestens definiert.


WNR. 1.4301 (X5CrNi18-10), AISI 304 (V2A)

Ein authentischer, säurebeständiger 18/10 Cr-Ni-Stahl, der wegen seines niedrigen Kohlenstoffgehaltes nach dem Schweißen bei Blechstärken bis 5 mm auch ohne nachträgliche Wärmebehandlung interkristallin beständig ist. Er ist für eine Temperaturbeanspruchung bis 600 Grad Celsius zugelassen. Bei höheren Arbeitstemperaturen sollte der titanstabilisierte Stahl nach WNr. 1.4841 verwendet werden. Die Schweißbarkeit ist nach allen elektrischen Verfahren gut, ein Gasschmelzschweißen sollte nicht angewendet werden. Der Stahl hat eine sehr gute Polierfähigkeit und eine besonders gute Verformbarkeit durch Tiefziehen, Abkanten, Rollformen etc. Bei der Zerspannung muss wegen der Neigung zur Kaltverfestigung mit Werkzeugen aus hoch legiertem Schnelldrehstahl oder Hartmetall gearbeitet werden.

Der Stahl ist gegen Wasser, Wasserdampf, Luftfeuchtigkeit, Speisesäuren sowie schwache organische und anorganische Säuren beständig und hat sehr vielfältige Verwendungsmöglichkeiten wie z. B. in der Nahrungsmittelindustrie, bei der Getränkeproduktion, in der Pharma- und Kosmetikindustrie, im chemischen Apparatebau, in der Architektur, im Fahrzeugbau, für Haushaltsgegenstände und -geräte, für chirurgische Instrumente, im Schank- und Küchenbau, bei Sanitäranlagen, für Schmuckwaren und Kunstgegenstände. Die Korrosionsbeständigkeit wird durch das Elektropolieren wesentlich erhöht. Dies wird insbesondere in der Pharma-, Lebensmittel-, Medizin- und Fassadentechnik gefordert. Ungeeignet ist dieser Cr-Ni-Stahl für Anwendungen in Schwimmbädern.


Quelle Text: www.zauberhaftes-schmuckkistchen.de

Liebe Grüße
Christiane


www.zauberhaftes-schmuckkistchen.de



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#2

RE: Edelstahl

in Edelstahlschmuck 09.06.2011 19:24
von Christiane | 1.744 Beiträge

Edelstahlschmuck gehört zu den Arten Schmuck, die in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen haben, auch wenn der Wert dieser Schmuckstücke natürlich bei Weitem nicht so hoch ist, wie der anderer Stücke aus hochwertigeren und edleren Metallen. Doch Edelstahl hat einige ganz besondere Eigenschaften, die dieses Material ganz optimal für die Herstellung von Schmuckstücken den verschiedenen Art machen. Eine Sache, die Edelstahlschmuck so besonders macht, ist der Umstand, dass auf Edelstahl die meisten Menschen nicht allergisch reagieren, während auf viele andere Metalle oder Bestandteile von Legierungen oftmals eine Legierung vorliegt. So kann Schmuck aus Edelstahl auch von Allergikern meist ganz ohne Probleme getragen werden. Da das Material selbst eine silbig graue Farbe hat, die ganz ähnlich der ist, die viele andere Schmuckmetalle auch aufweisen, gibt es keinen optischen Grund, aus dem man Edelstahlschmuck nicht auch schön finden könnte, denn er wirkt meist genauso edel und elegante, wie teurer Schmuck auch, wenn das Material richtig bearbeitet wurde. Ganz besonders schön wirken Schmuckstücke und im Besonderen Ringe aus Edelstahl, wenn sie mit einem kleinen und dezenten Besatz versehen sind, am schönsten in den Farben weiß und hellblau, wobei aber auch einige andere Farben sehr gerne gesehen werden und bei den Freunden dieses Schmuckes sehr beliebt sind. Edelstahlschmuck hat natürlich durchaus auch schon eine Geschichte die etwas länger zurückreicht, auch wenn die meisten Menschen denken, dass Edelstahlschmuck erst mit dem „Modeschmuck“ aufgetaucht ist. Schon seit dieses Material und seine zahlreichen besonderen Eigenschaften bekannt geworden sind wurde es immer wieder in der Schmuckherstellung verwendet, wobei natürlich alte Schmuckstücke kein Vergleich zu dem sind, was man heute erhalten kann. Einige besonders hochwertige Schmuckstücke aus Edelstahl wird man auf den ersten Blick nur schwer von hochwertigen teuren Schmuckstücken unterscheiden können, denn wenn man gezielt einige edle Effekte ins Spiel bringt kann der Schein manchmal trügen und schon so mancher Laie hat ein Schmuckstück aus Edelstahl erworben in dem Glauben, es sei aus Silber. Edelstahlschmuck ist wirklich etwas ganz besonderes und man sollte diese herrlichen Stücke nicht in die Kategorie billig schieben, nur weil man dies so kennt, denn manche Stücke die aus Edelstahl gearbeitet sind, sind mehr Wert als solche aus anderen Schmuckmetallen, je nach dem wie sie verarbeitet sind.

Quelle des Textes: Schmuckherstellung Ratgeber

Liebe Grüße
Christiane


www.zauberhaftes-schmuckkistchen.de



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